14. März 2010

Archive for the ‘Rund um die Welt’ Category

Reisetrends: Ferienhäuser und Ferienwohnungen

ferienhaus

Ferienhäuser im Trend

Aktuelle Studien von Reiseexperten belegen einen anhaltenden Trend zum Urlaub in der Ferienwohnung oder im Ferienhaus. Zudem zeichnet sich ein Trend zum Urlaub im Heimatland ab, da im Jahr 2009 Deutschland erneut das beliebteste Reiseziel unter Deutschen war.

Unabhängig von der Finanzkrise wollen rund 80 Prozent der der deutschen Urlauber auch im Jahr 2010 wieder ihren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung verbringen. Davon fast die Hälfte in Deutschland.

Auch Statistiken des Statistischen Bundesamts belegen, dass Deutschland in 2009 wieder das beliebteste Urlaubsland der Deutschen war. Die Zahlen beweisen, dass die Reiselust der Deutschen zu innerdeutschen Zielen weiterhin ungebrochen bleiben wird. Dies führen Experten vor allem auf die Vielfältigkeit deutscher Reiseziele zurück, die in kultureller Hinsicht sehr reichhaltig sind und ein großes Spektrum an Sehenswürdigkeit zu bieten haben.

So kann sich Deutschland auch weiterhin gegen seine Konkurrenten behaupten und künftig einem stetig wachsenden innerdeutschen Tourismus entgegensehen. Bei Übernachtungen in- und ausländischer Gäste in deutschen Ferienhäusern und Ferienwohnungen verzeichnete man im Vorjahr 2009 zwar einen geringen Rückgang um ca. 0,4 Prozent, was aber im Vergleich zu anderen europäischen Ländern und im Anbetracht der Finanzkrise nur einen sehr geringen Rückgang darstellt.

In der Sommersaison 2009 konnte Deutschland dennoch wieder an die Rekorde aus dem Vorjahr anknüpfen. Dabei verzeichnete man bei Unterkünften mit mehr als acht Betten ein Zuwachs von mehr als 2 Prozent im Vorjahresvergleich. Auch die Übernachtungen auf touristischen Campingplätzen stiegen in 2009. Hierbei lag der Zuwachs in 9,3 Prozent, was eine Gesamtzahl von rund 21,4 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen in 2009 ausmachte.

Im innerdeutschen Tourismus verzeichnete neben den Übernachtungen in Ferienhäusern und Ferienwohnungen sowie auf Campingplätzen vor allem im Segment von Lastminute-Reisen einen großen Zuwachs. Hierbei spielten neben Deutschland auch Ägypten, Italien und die USA eine wichtige Rolle bei deutschen Urlaubern.

Dies belegt auch eine Studie des GfK Tourismus-Vertriebspanels, laut der das Lastminute-Geschäft im Juni und Juli 2009 rund 23 Prozent aller Buchungen ausgemacht habe. Hierbei gilt, dass alle Reisen, die bis zu einem Monat vor Abreise gebucht wurden als Lastminute-Reise gelten. Im Juli 2009 entfielen laut dem GfK Tourismus-Vertriebspanel bei Pauschalreisen so fast zwei Drittel aller Buchungen auf das Segment der Lastminute-Reisen.

Im Jahr 2010 wird weiterhin mit Zuwächsen im Lastminute-Segment gerechnet, da die angespannte wirtschaftliche Situation dazu führt, dass Urlauber nach möglichst günstigen Angeboten suchen und sogar bereit sind die Wahl des Urlaubslandes von dem preisgünstigsten Angebot abhängig zu machen.

Bei Urlaubern, deren Alter zwischen 18 und 30 Jahren beträgt, zeichnet sich so deutlich eine gewisse Bereitschaft zur Spontanität bei der Wahl des Urlaubs bzw. des Urlaubslandes ab. Daher rechnen Tourismus-Experten auch für 2010 mit einem Marktvolumen von über 32 Milliarden Euro im Lastminute-Segment.

Ein Abstecher ins All gefällig? Ab 2009 für wohlhabende Touristen möglich

Alle sechs Monate schießt die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos die neue Besatzung zur ISS. Dabei ist jeweils ein Platz für einen Tourist in ihren Sojus-Raumschiffen frei. Sie sind derzeit noch der Monopolist auf dem Markt des Weltraumtourismus.

Bereits 5 wohlhabende Prominente haben sich ihren Traum erfüllt und nahmen an dem russischen Programm teil. Zuletzt flog der US-Softwareentwickler Charles Simonyi zur ISS. Jedem Tourist steht allerdings ein sechsmonatiges Vorbereitungsprogramm bevor, um für das All physisch fit zu sein. Neben dem aufwendigen Vorbereitungstraining, welches unter anderem auch das Nachahmen der Schwerelosigkeit in Wasserbecken beinhaltet, sind außerdem der Hin- und Rückflug, Vollpension an Bord der ISS, die medizinischen Tests sowie Russischunterricht zur Verständigung inbegriffen. Jeder Teilnehmer erhält außerdem einen maßgefertigten Weltraumanzug. All diese Leistungen haben aber auch ihren Preis. Der letzte Teilnehmer musste ungefähr 19 Millionen Euro auf den Tisch legen, um sich in das Raumprogramm einzukaufen. Allerdings wurde mitgeteilt, dass sich die Preise deutlich erhöhen werden. Künftig liegen die Preise bei rund 30 Millionen Euro, Geld mit dem die russische Luftfahrt finanziert wird.

Aber auch andere Anbieter planen, den Weltraumtourismus in den nächsten Jahren anbieten zu können. Der britische Unternehmer Richard Branson plant mit seiner Firma Virgin Galatic Flüge ins Weltall, welche ungefähr 3 Minuten in der Schwerelosigkeit andauern. Er wäre der erste Privatunternehmer, welcher Flüge ins Weltall anbieten kann. Die ersten Flüge sollen ab 2010 starten, ein Ticket kostet ungefähr 75.000 Euro und beinhaltet Flug, viertägiges Vorbereitungstraining, Verpflegung, Unterkunft und Reiserücktrittsversicherung. Dabei werden die Touristen, welche in der Raumfähre einen garantierten Fensterplatz bekommen und genügend Platz haben werden, um sich in der Schwerelosigkeit auszubreiten und diese genießen zu können, in 100km Höhe geschossen, verweilen dort einige Minuten und fliegen dann wieder in Richtung Erde. Solche Raumshuttles können eventuell in einigen Jahren auch für den normalen Linienverkehr eingesetzt werden. Die Strecke New York – Sydney dauert mit einem normalen Langstreckenflugzeug rund 26 Stunden, ein solches Shuttle würde nur 2,5 Stunden benötigen.

Außerdem hält Branson es für denkbar, bereits in einigen Jahren ein Weltraum-Hotel in Mondnähe eröffnen zu können, welches dann von seinen Shuttles angeflogen werden kann. Er rechnet bereits heute mit regem Absatz der rund 200.000 Dollar teuren Flugtickets.

Auch ein deutsches Unternehmen, welches in Kochstedt seinen Sitz hat, plant den Weltraumtourismus bereits 2010 für alle zugänglich zu machen. Sie befinden sich momentan in der Entwicklungs- und Testphase ihres „Blacksky“, welches die 5 Passagiere an Bord in 110km Höhe bringt und dort einen kurzen Moment die Schwerelosigkeit erfährt. Ein solches Ticket soll rund 150.000 Euro kostet und beinhaltet ein 2-wöchiges Training sowie 20 Minuten Aufenthalt im Weltall.
Neben diesen Weltraumflügen gibt es allerdings eine weitere Möglichkeit, richtige Schwerelosigkeit für einen kurzen Moment zu erleben: der Parabelflug. Mit Hilfe einer umgebauten Boeing B727 wird man auf 6500m Höhe über der Erde geflogen, dann lenkt der Pilot das Flugzeug so, dass es eine Parabelkurve fliegt. In dem kurzen Moment des Fallens erlebt der Passagier eine Schwerelosigkeit wie im Weltall. Ein Trip umfasst 15 dieser Parabelkurven und kostet rund 4.000 Euro. Außerdem ist kein Vorbereitungsprogramm nötig. Der eigentliche Sinn dieser Parabelflüge ist allerdings das Experimentieren mit Hilfe der Schwerelosigkeit. Es ist also nicht als wirklicher Weltraumtourismus zu betrachten, da immer nur eine kleine Anzahl an Personen pro Maschine mitfliegen darf.

Die Zukunft wird noch viele Ideen für die Erschließung des Weltalls mit sich bringen. Forscher tüfteln bereits an den ersten Prototypen von Weltraumhotels, auf denen sich Gäste mehrere Tage und Wochen aufhalten können. Sie werden ähnlich der ISS sein, nur größer und geräumiger. Und auch das Bewohnen des Mars ist eine Faszination vieler Wissenschaftler, die sich bemühen, den roten Planet bewohnbar zu machen. Das größte Problem an der Erschließung des Weltalls besteht aber darin, dass die Forschungskosten den Nutzen heute noch überschreiten und das vielen die Technik fehlt, ihre Ideen umzusetzen.

Ist unser Geld in diesen Zeiten noch sicher?

Geld noch sicher?

Geld noch sicher?

Unter den unzähligen Anlagemöglichkeiten gibt es seit Beginn der Krise auch etliche, die unsicher bzw. hochspekulativ sind. Damit man sein Geld vor der Vernichtung rettet, sollte man sich vorab genau informieren.

Die meisten Anleger sind wegen der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Situation auf dem ganzen Globus verunsichert. Auch wenn es keine Anlageformen gibt, die vollkommen sicher sind, gibt es eine Vielzahl, die zumindest im Normalfall sicher sind. Doch investiert man sein Geld an der falschen Stelle, kann dies schnell zum Totalverlust führen. Damit dieser Fall möglichst nicht eintritt, haben wir uns etwas näher mit diesem Thema auseinandergesetzt und zeigen Ihnen mit diesem Artikel, wo Ihr Geld auch in der Krise durchaus sicher angelegt ist.

Mit der Frage, ob das Geld in Zeiten der Krise noch sicher ist, beschäftigt sich eine Reihe von Leuten. Skepsis ist an den Finanzmärkten immer noch sehr verbreitet, da keiner weiß, ob sich die wirtschaftliche Situation weiter zuspitzen wird oder ob wir uns bereits auf dem Weg aus der Krise befinden.

Auf der Suche nach einer rentablen und zugleich sicheren Anlagemöglichkeit:

Bevor auf die Frage eingegangen wird, ob unser Geld noch sicher ist, beschäftigen wir uns mit der Suche nach rentablen und sicheren Anlagemöglichkeiten für private Investoren. Enttäuscht dürften in den vergangenen Jahren diejenigen gewesen sein, die ihr Geld mithilfe von Aktien versucht haben zu vermehren. Der Großteil der Kurse fiel in letzter Zeit nämlich ins Bodenlose. Doch welche alternativen Geldanlagen bietet uns der aktuelle Finanzmarkt? Es gibt zum Beispiel das Tagesgeldkonto, das zum kurz- und mittelfristigen Zwischenlagern von Geld gedacht ist. Vor allem in der Krise, wo zum jetzigen Zeitpunkt noch Skepsis überwiegt, ist diese Geldanlage gut geeignet. Falls es in naher Zukunft wieder bergauf gehen sollte, hat der Anleger jederzeit die Möglichkeit, sein Guthaben abzuheben. Zudem bieten Tagesgeldkonten mittlerweile attraktive Verzinsungen.

Fast genauso ist es bei den Geldmarktfonds. Hier kann das angelegte Kapital auch nach Belieben ausgezahlt werden. Investiert man sein Geld in Geldmarktfonds, vertraut man es den erfahrenen Leitern dieser Fonds an, die für das Geld Aktien verschiedenster Art kaufen. Der Vorteil: Falls der Kurs einer Aktie einmal rapide fällt, wird dieser Verlust durch Gewinne anderer Aktien ausgeglichen. Sein Kapital in Geldmarktfonds zu investieren, ist deshalb eine relativ sichere Alternative zu normalen Aktien. Trotz der einigermaßen hohen Rendite sind die Geldmarktfonds nicht wirklich beliebt. Auch Experten sind ähnlicher Meinung. Wie viele betonen, gibt es bessere Anlagemöglichkeiten als die Geldmarktfonds.

Eine ganz andere Geldanlage ist Gold. Das Edelmetall gilt als krisensicher und vor allem in wirtschaftlich turbulenten Zeiten wie jetzt legt der Kurs gewöhnlich zu. Wer allerdings sein gekauftes Gold zu Hause deponiert, ist kein Investor, sondern nur Sammler. So sehen es viele Experten. Denn wer sein Gold daheim lagert, setzt sich einerseits der Gefahr aus, dass es gestohlen wird, und andererseits ist der eigentliche Goldmarkt nicht an Barren oder Münzen aus privatem Haushalt interessiert.

Die letzte Anlagemöglichkeit, die heute vorgestellt wird, sind die Pfandbriefe. Auch hier ist die Sicherheit enorm groß und das Risiko eines Totalverlustes beinahe null. Schuldner sind in der Regel Landes- und Hypothekenbanken.

Nun beschäftigen wir uns mit der eigentlichen Themenfrage, ob und wenn ja, wo Geld in heutiger Zeit noch sicher ist.

Das erste Problem, welches Banken momentan haben, ist das verlorengegangene Vertrauen der Kunden. Es gibt nicht mehr viele Kunden, die ihrer Bank vertrauen, da den Interessenten in den letzten Jahren anscheinend von vielen unseriösen Bankberatern faule und hochspekulative Anlagemöglichkeiten angeboten wurden. Natürlich kann das Vertrauen, das sich die Banken zu Recht verspielt haben, nicht ohne Weiteres wieder aufgebaut werden, aber es muss wieder Vertrauen auf beiden Seiten herrschen, damit unsere Wirtschaft aus der Krise herauskommt und im Anschluss davor bewahrt wird, wieder in eine zu rutschen. Man sollte auf jeden Fall nicht ohne Bedenken einem Berater der Bank vertrauen, sondern sich Meinungen eines Experten einholen. Dank staatlicher Einlagensicherungen sind vor allem Kleininvestoren vor einem Verlust ihrer Anlage geschützt. Natürlich sollte man momentan eher auf Sicherheit und nicht auf hohe Renditen bestehen. Denn wenn die Profitgier zu groß wird, bewegen wir uns wieder geradewegs auf eine neue Krise zu.

Eine Finanzkrise hinterlässt Spuren

Werden wir den Weg aus der Krise wieder finden oder befinden wir uns vielleicht sogar schon auf dem Weg hinaus?

Mittlerweile hat die globale Wirtschaftskrise schon zahlreiche Opfer gefordert. Etliche Unternehmen meldeten in letzter Zeit gezwungenermaßen Insolvenz an. Darunter befinden sich auch einige zum Teil traditionsreiche Firmen, die schon seit Generationen bestehen. Doch wieso schreiben Firmen jahrhundertelang Geschichte und sterben jetzt an gerade dieser Krise? Der Staat versucht vorrangig, bei den Großunternehmen mit finanzieller Unterstützung zu retten, was noch zu retten ist. Doch viele Experten und auch der Großteil der Bevölkerung sind der Meinung, dass der Staat in das Marktgeschehen nicht eingreifen sollte. Es soll schließlich ein fairer Wettbewerb stattfinden. Experten betonen immer wieder, dass es zu einer funktionierenden Wirtschaft dazugehört, dass einige Unternehmen pleitegehen. Auch wenn es sich um große und etablierte Firmen handeln würde, sollte von jeglicher staatlicher Unterstützung abgesehen werden.

Würden ohne den Staat noch mehr Unternehmen Opfer der Krise werden?

Diese Frage stellen sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt sehr viele. Die meisten kritisieren die Einmischung des Staates in das Marktgeschehen nämlich zum Teil sehr heftig. Andere sagen jedoch, dass ohne den Staat die Krise weitaus größere Kreise ziehen würde. Auch die Regierung selbst sieht ihre Handlungen nicht als Eingreifen in das Marktgeschehen, sondern vielmehr als Notmaßnahme, damit die deutsche Wirtschaft nicht komplett zusammenbricht. Natürlich lässt sich die Frage, ob ohne den Staat noch mehr Firmen insolvent werden würden, zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht beantworten. Viele meinen allerdings, dass die Pleite der Unternehmen durch staatliche Hilfen nur verzögert werde. Erfahrungen der Vergangenheit zeigen größtenteils, dass staatliche Hilfe die Insolvenz zumeist nur um einige Zeit hinausgeschoben hat. Einige Experten bezeichnen die Staatshilfen demzufolge auch als Geldverbrennung. Da die Firmen die Finanzspritzen nämlich sowieso nicht zurückzahlen, fährt der Staat größtenteils Verluste ein.

Die bisherigen „Spuren der Krise“

Die Krise hat schon jetzt zahlreiche Opfer aus den verschiedensten Branchen gefordert. Weltkonzerne wie General Motors bangten lange um die Insolvenz, nun wurde kürzlich der Insolvenzantrag doch abgegeben. Am Beispiel von GM sieht man eindeutig, wie die Krise scheinbar gut funktionierende Unternehmen innerhalb von Monaten zerstören kann. Experten gingen bis vor etwa zwei bis drei Jahren noch davon aus, dass General Motors eine Krise mit Leichtigkeit überstehen könnte und dass es so schnell keine Liquiditätsprobleme geben würde. Diese Einschätzung hat sich leider nicht als richtig entpuppt. Auch andere Automobilhersteller wie zum Beispiel Daimler mussten vor einiger Zeit aufgrund großer Auftragseinbrüche die Insolvenz beantragen. Ebenfalls von der Krise stark betroffen ist Opel. Im Fall von Opel wäre die Zahlung von staatlichen Geldern jedoch weitaus wahrscheinlicher als bei der Konkurrenz. Aber auch andere Branchen haben mit den Folgen der Finanzkrise zu kämpfen. So ringt momentan zum Beispiel der Kaufhausriese Arcandor ums Überleben. Mittlerweile hat auch Arcandor staatliche Hilfe beantragt, die bisher jedoch abgelehnt wurde. Im November letzten Jahres wurde darüber hinaus das Aus für eine ganze Kaufhauskette beschlossen: Woolworth schließt alle Geschäftsstellen, da laut Unternehmensleitung keine Aussichten mehr bestehen, die Filialen erfolgreich weiterzuführen. In Großbritannien gehen nach der Schließung der Kaufhauskette rund 30.000 Jobs verloren. Insgesamt kämpft Woolworth mit einem Schuldenberg von 385 Millionen Pfund, also 457 Millionen Euro. Der Aktienkurs des Unternehmens ist im vergangenen Jahr um unglaubliche 90 % eingebrochen.

Unfaire Bestrafung

Diejenigen, die eigentlich für die Entstehung dieser Krise verantwortlich sind, werden – so wie es scheint – nicht oder unzureichend bestraft. Die vielen Manager der großen Banken kassieren nämlich auch während der Krise ihre Gehälter in Millionenhöhe und fordern darüber hinaus noch ihre Bonuszahlungen. Der normale Arbeitnehmer, der für die Krise gar nicht verantwortlich ist, muss nun büßen und verliert seinen Arbeitsplatz.

Letztendlich bringt es aber nichts, irgendjemandem die Schuld zuzuweisen, denn wir müssen einen Weg aus dieser Krise finden, damit unsere Wirtschaft wieder an Stabilität gewinnen kann. Ob wir dazu staatliche Unterstützung in finanzieller Form brauchen, ist umstritten. Damit nicht noch mehr Unternehmen zum Opfer der Krise werden, sollten wir bzw. die Politik keine Zeit verlieren und jetzt handeln. Denn irgendwann wollen wir schließlich wieder in einer funktionierenden Wirtschaft leben und uns nicht Tag für Tag Gedanken um den möglichen Jobverlust machen müssen.