22. März 2010

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Gemeine Rache: Wie die Ex im Internet bloßgestellt werden kann

Der Ex ist wütend und erfreut sich an der Bloßstellung seiner ehemaligen Freundin im World Wide Web, weil er weiß, dass er sie damit verletzt. Jemanden im Internet bloßzustellen und zu blamieren, ist alles andere als ein Kavaliersdelikt. Es handelt sich um eine Straftat, für die man hinter Gitter wandern kann.

Die große Liebe ist vorbei, es wurde gezankt und beleidigt und statt der ewigen Liebe hat man sich bitterböse Rache geschworen. Glück haben dabei all jene, die schon über einen längeren Zeitraum zusammengelebt haben. Denn im Laufe der Zeit hat sich in der Regel eine Menge sehr privater „Kram“ angesammelt. Das können zum Beispiel Fotos sein oder kleine intime Filmchen.

Wer jetzt auf Rache sinnt, kann sich aus diesem Fundus bedienen und die kleinen oder größeren Peinlichkeiten ins Internet stellen, damit sich die ganze Welt daran erfreuen kann. Ein Klassiker sind dabei natürlich die Fotos oder Videos, die die Ex entkleidet darstellen. Aber auch Videos, auf denen sie sich mal so richtig daneben benimmt, kommen immer gut an und dienen als Rachematerial ausgezeichnet. Vielleicht gibt es ja noch Aufnahmen von der letzten Betriebsfeier, bei der sie ein bisschen zu tief ins Glas geguckt und zu vorgerückter Stunde einen Kollegen abgeknutscht hat oder verwegen auf dem Tisch tanzt.

Solche Bilder werden auch gerne auf Privatpartys geschossen und als Rache im Internet sind sie einfach unschlagbar wirkend, aber verletzend zugleich.

Ein Paar, das lange zusammenlebt, hat meist kaum oder gar keine Geheimnisse mehr voreinander. Das gilt auch für Passwörter oder Zugangsdaten im Computer. Wer diese Passwörter kennt, der kann eine Menge Unsinn damit anstellen. Jede Frau hat mehr als ein kleines Geheimnis und so manches teilt sie auch ihrer besten Freundin per E-Mail mit. Mit den persönlichen Daten vom Computer der Ex-Freundin lassen sich natürlich sehr fiese Dinge anstellen. Es ist beispielsweise gar nicht schwer, Freundschaften zu zerstören oder sich im Namen der Ex-Freundin im Netz mal richtig daneben zu benehmen.

Für viele hat Rache auch etwas mit Zerstörung zu tun. Aber einfach so mit dem Hammer draufhauen oder mit der Axt spalten, macht keinen richtigen Spaß. Nicht nur sie sollte etwas von der Zerstörung haben, die ganze Internetgemeinde soll auch sehen, wie sich die Ex blamiert. Leider geht das sogar ziemlich einfach.

Reisetrends: Ferienhäuser und Ferienwohnungen

ferienhaus

Ferienhäuser im Trend

Aktuelle Studien von Reiseexperten belegen einen anhaltenden Trend zum Urlaub in der Ferienwohnung oder im Ferienhaus. Zudem zeichnet sich ein Trend zum Urlaub im Heimatland ab, da im Jahr 2009 Deutschland erneut das beliebteste Reiseziel unter Deutschen war.

Unabhängig von der Finanzkrise wollen rund 80 Prozent der der deutschen Urlauber auch im Jahr 2010 wieder ihren Urlaub in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung verbringen. Davon fast die Hälfte in Deutschland.

Auch Statistiken des Statistischen Bundesamts belegen, dass Deutschland in 2009 wieder das beliebteste Urlaubsland der Deutschen war. Die Zahlen beweisen, dass die Reiselust der Deutschen zu innerdeutschen Zielen weiterhin ungebrochen bleiben wird. Dies führen Experten vor allem auf die Vielfältigkeit deutscher Reiseziele zurück, die in kultureller Hinsicht sehr reichhaltig sind und ein großes Spektrum an Sehenswürdigkeit zu bieten haben.

So kann sich Deutschland auch weiterhin gegen seine Konkurrenten behaupten und künftig einem stetig wachsenden innerdeutschen Tourismus entgegensehen. Bei Übernachtungen in- und ausländischer Gäste in deutschen Ferienhäusern und Ferienwohnungen verzeichnete man im Vorjahr 2009 zwar einen geringen Rückgang um ca. 0,4 Prozent, was aber im Vergleich zu anderen europäischen Ländern und im Anbetracht der Finanzkrise nur einen sehr geringen Rückgang darstellt.

In der Sommersaison 2009 konnte Deutschland dennoch wieder an die Rekorde aus dem Vorjahr anknüpfen. Dabei verzeichnete man bei Unterkünften mit mehr als acht Betten ein Zuwachs von mehr als 2 Prozent im Vorjahresvergleich. Auch die Übernachtungen auf touristischen Campingplätzen stiegen in 2009. Hierbei lag der Zuwachs in 9,3 Prozent, was eine Gesamtzahl von rund 21,4 Millionen Übernachtungen auf Campingplätzen in 2009 ausmachte.

Im innerdeutschen Tourismus verzeichnete neben den Übernachtungen in Ferienhäusern und Ferienwohnungen sowie auf Campingplätzen vor allem im Segment von Lastminute-Reisen einen großen Zuwachs. Hierbei spielten neben Deutschland auch Ägypten, Italien und die USA eine wichtige Rolle bei deutschen Urlaubern.

Dies belegt auch eine Studie des GfK Tourismus-Vertriebspanels, laut der das Lastminute-Geschäft im Juni und Juli 2009 rund 23 Prozent aller Buchungen ausgemacht habe. Hierbei gilt, dass alle Reisen, die bis zu einem Monat vor Abreise gebucht wurden als Lastminute-Reise gelten. Im Juli 2009 entfielen laut dem GfK Tourismus-Vertriebspanel bei Pauschalreisen so fast zwei Drittel aller Buchungen auf das Segment der Lastminute-Reisen.

Im Jahr 2010 wird weiterhin mit Zuwächsen im Lastminute-Segment gerechnet, da die angespannte wirtschaftliche Situation dazu führt, dass Urlauber nach möglichst günstigen Angeboten suchen und sogar bereit sind die Wahl des Urlaubslandes von dem preisgünstigsten Angebot abhängig zu machen.

Bei Urlaubern, deren Alter zwischen 18 und 30 Jahren beträgt, zeichnet sich so deutlich eine gewisse Bereitschaft zur Spontanität bei der Wahl des Urlaubs bzw. des Urlaubslandes ab. Daher rechnen Tourismus-Experten auch für 2010 mit einem Marktvolumen von über 32 Milliarden Euro im Lastminute-Segment.

Bio-Ware: höherer Preis, mehr Qualität?

bioware

Bio-Ware teuer und gut?

Verbraucher sind immer mehr verunsichert, zu welcher Art von Lebensmitteln sie greifen sollen. Einige Institute und Organisationen behaupten, dass in der normalen Ware teilweise Schadstoffe enthalten sind, die den Menschen krank machen können. Und all das nur, damit das Produkt länger haltbar bleibt. Jeder Verbraucher sollte sich selbst fragen, ob er lieber Qualität bevorzugt, also Bio-Ware, oder doch lieber zum günstigen normalen Produkt greifen will. In der Regel ist schon das Aussehen der Produkte für den Kunden von enorm hoher Bedeutung. Hier hat die Bio-Ware das klare Nachsehen. Weil keine Schadstoffe enthalten sind, sehen die Produkte auch ökologisch aus, sie haben also zum Teil braune Flecken oder sonstige unschöne Merkmale, die aber im Gegensatz zu den Schadstoffen in keiner Hinsicht giftig und gesundheitsgefährdend sind. Leider ist der Verbraucher aber meist darauf fixiert, das Produkt zu kaufen, welches ihn auf den ersten Blick am meisten anspricht.

„Hinter der schönen Fassade verbirgt sich das hässliche Innere“

Verbraucher denken, was von Außen ansprechend aussieht, ist im Geschmack und in der Qualität auch gut. Doch leider ist dem oft nicht so. Hinter der eigentlich schönen Schale verbirgt sich die schlechte Qualität. Generell gilt: Desto perfekter das Produkt aussieht, desto ungesünder und qualitativ minderwertiger ist es. Viele Experten appellieren in dieser Hinsicht auch an die Verbraucher, indem sie vom Kauf gespritzter Waren abraten. Aber auch Bio-Produkte sind manchmal nicht so perfekt und gesund, wie sie dargestellt werden. Es kommt nämlich gar nicht so selten vor, dass normale Ware fälschlicherweise als Bio-Ware verkauft wird. Teilweise passiert es aus Versehen, aber manchmal ist es auch pure Absicht der Händler. Der Grund: Bio-Ware kann natürlich zu einem viel höheren Preis verkauft werden und sorgt somit auch für einen hohen Gewinn für den Händler. Der Leidtragende dabei ist wie immer der unschuldige Kunde. Derartige Zwischenfälle sind aber nicht die Regel und kommen nur verhältnismäßig selten vor.

Grundsätzlich kann man nämlich schon sagen, dass der Qualitätsstandard bei Bio-Waren wesentlich höher ist als bei üblicher „Supermarkt-Ware“. Man sollte sich keinesfalls von dem nicht ganz so ansprechenden äußeren Eindruck der Bio-Ware beeinträchtigen lassen und vielmehr auf die Qualität schauen. Um ein gesundes und ausgeglichenes Leben zu führen, muss man selbstverständlich nicht täglich und ausschließlich solche Bio-Waren essen, sondern kann sich auf den gelegentlichen Verzehr der ökologischen Kost beschränken.

Die preislichen Unterschiede

Wenn man rein nach den preislichen Unterschieden geht, liegt das gewohnte Supermarkt-Produkt verständlicherweise vorne, da es mithilfe etlicher Schadstoffe sozusagen zum schnellen und vor allem günstigen Wachsen „gezwungen“ wurde. Die Landwirte, die Bio-Produkte vertreiben, achten in der Regel auf Qualität und darauf, dass das menschliche Eingreifen weitestgehend verhindert wird. Der Natur soll Freiraum gewährt werden. Derjenige, den jedoch finanzielle Probleme plagen, kann auf diesen „Luxus“ verzichten. Dass überhaupt etwas auf den Tisch kommt, ist schließlich immer noch wichtiger, als darauf zu achten, welches Produkt es nun wirklich ist.

Wenn man einmal in die Vergangenheit blickt, lässt sich feststellen, dass die Schadstoffe zum schnelleren und schöneren Wachsen erst seit einiger Zeit verwendet werden. Früher gab es die heute nicht mehr ganz so bekannten Wochenmärkte viel häufiger. Dort verkauften bzw. verkaufen Landwirte die Produkte, die auf dem eigenen Feld angebaut wurden. Folglich handelt es sich bei dem Obst und Gemüse, welches auf Wochenmärkten angeboten wird, vorrangig um Bio-Produkte. Wer es also frisch und regional mag, sollte statt der Discounterkette in Zukunft öfters mal wieder den traditionellen Wochenmarkt besuchen, sofern dieser nicht schon mangels Interesse aufgegeben wurde.

Es kann davon ausgegangen werden, dass sich die Anzahl der verwendeten Schadstoffe in Obst und Gemüse in den letzten Jahren vervielfacht hat. Immer mehr und immer gefährlichere Schadstoffe werden benutzt, um den Verbrauchern rundum perfekte Ware zu präsentieren, die jedoch unter Umständen gesundheitsschädlich sein kann. Wir als Verbraucher sollten wieder an unsere Gesundheit denken und das preisliche Denken eher außer Acht lassen. Wir sollten uns insgesamt mehr Bio-Produkte aus der Region gönnen und auch bereit sein, für Qualität etwas mehr auszugeben.

Holz – der Rohstoff der Zukunft?

Mit dem Beginn der Industrialisierung und der dadurch zunehmenden Verarbeitung von Eisen zu Stahl sowie dem späteren Einsetzen von Beton und anderen modernen Werkstoffen geriet das Holz als Rohstoff zunehmend in Vergessenheit. Doch durch aktuelle Probleme, wie zum Beispiel die kleiner werdenden Rohstoffvorkommen der endlichen Werkstoffe, wird Holz wieder interessanter.

Holz ist als ein vielseitiger und im Vergleich zu Stahl und Aluminium nachwachsender Rohstoff zu betrachten.
Die Fakten zur weltweiten Holznutzung belegen die große Beliebtheit dieses Rohstoffes. Die weltweite Gesamtmenge des zur Verfügung stehenden Holzes beläuft sich auf 422 Gigatonnen, wobei eine Gigatonne eine Milliarde Tonnen entspricht . Jährlich werden knapp 3,2 Milliarden m³ Rohholz geschlagen, davon knapp 50% in den Tropenländern rund um den Äquator. Rund 50% des globalen Holzaufkommens werden als Brennholz verwendet, das liegt vor allem daran, dass in den Tropenländern Alternativen nicht vorhanden sind; in Europa hingegen werden nur etwa 20% als Feuerholz verwendet.
Holz bietet eine Vielzahl an positiven Eigenschaften, die eine breite und vielfältige Nutzung ermöglichen. Unter anderem ist dieser natürliche Rohstoff in der Lage, seine Feuchtigkeit jederzeit an das Umgebungsklima anzupassen, das heíßt es entsteht ein gewisser Spielraum, in dem das Holz verwendet werden kann. Dadurch eignet es sich in fast allen Teilen der Erde als Baumaterial.
Des Weiteren besitzt der Rohstoff zahlreiche gute thermische Eigenschaften: Es eignet sich ideal zur Wärmedämmung von Gebäuden. Im Vergleich zu Eisen ist Holz in der Lage, vier Mal so viel Wärme zu speichern. Und auch die ästhetischen Faktoren, die das Holz als Baumaterial so beliebt machen, sollten nicht außer Acht gelassen werden. Durch die sinnlichen Farben und Strukturen entsteht nahezu automatisch eine gemütliche, einladende Atmosphäre. Die Ökobilanz, also das Verhältnis zwischen dem Energieaufwand bei der Herstellung und Verarbeitung ist bei Holz im Vergleich zu den anderen bekannten Rohstoffen sehr gering.

Anders als Eisen und Beton ist Holz biologisch abbaubar, das heißt, dass es durch verschiedene im Boden enthaltene Organismen zersetzt werden kann. Dadurch entsteht keine Verunreinigung von Grundwasser oder Bodenflächen. Dieser Aspekt hat allerdings auch einen Nachteil der nicht außer Acht gelassen werden sollte. Beschäftigt man sich nicht lange genug mit der Pflege, können in manchen Fällen unerwünschte Schimmelpilze ihr Unwesen treiben. Außerdem besteht die Gefahr, dass Insekten, beispielsweise die Larven der Nagekäfer, das Holz als Schlüpfort wählen und dabei die Strukturen zerstören.
Ein weiterer Nachteil, der sich besonders auf den Sicherheitsaspekt beruft, ist die schnelle Entflammbarkeit dieses Materials. Schon ein brennendes Stück Papier kann ausreichen, ganze Gebäude zu zerstören. Natürlich hängt dies von der verwendeten Holzsorte und seiner Bearbeitung mit zum Beispiel chemischen Imprägnierstoffen ab.
Dieses für die Menschen überaus nützliche Pflanzenprodukt lässt sich in den verschiedensten Bereichen verwenden. Es eignet sich ideal als Bauholz, also entweder Vollholz, Brettschichtholz oder als Holzwerkstoff. In den 30er Jahren zum Beispiel wurden Funktürme von Radiosendern komplett aus Holz errichtet, da Holz die Eigenschaft besitzt, den elektrischen Strom nicht zu leiten. Auch heute besitzt die Deutsche Telekom noch zwei 54 m hohe Funktürme. Auch viele Möbel sowie Bodenbeläge bestehen aus Holz.
Besonders Speditionen setzen auf den Werkstoff Holz. Dabei werden Güter auf Holzpaletten geladen oder in Holz- oder Pappkisten gelagert.

Auch bestehen viele Sportgeräte, wie zum Beispiel die Stange des Recks, wegen der elastischen Eigenschaften des Holzes aus diesem Werkstoff.
Neben der Verwendung als Baumaterial eignet sich Holz auch für andere Produkte. Darunter sind unter anderem die Alltagsprodukte Papier, Pappe, aber auch Zelluloseprodukte wie Zelluloid und Viskosefasern.
Außerdem besitzt Holz auch eine große gespeicherte Energie. Diese kann in Biomassekraftwerken durch chemische Prozesse freigesetzt werden. Das entstandene Gas kann später für den Antrieb von Turbinen benutzt werden. Das komplette Verfahren ist dabei CO2-neutral, außerdem ist durch Nachhaltigkeit gerodetes Holz regenerativ.
Durch Umweltmaßnahmen wird versucht, auch für folgende Generationen den Rohstoff Holz zur Verfügung stellen zu können. Durch die starke Abholzung weltweit, aber auch in Europa, ist dies dringend notwendig. Im Jahr 2007 wurden 76,7 Festmeter Rohholz in Deutschland geschlagen, insgesamt verfügt es über ca. 3,4 Milliarden Vorratsfestmeter. Damit hat es den absolut höchsten Holzvorrat Europas. Prozentual gesehen haben Finnland, Schweden und Slowenien die größten Holzvorräte zu verzeichnen. Weltweit werden nur ca. 2% der national eingeschlagenen Holzmenge in andere Länder exportiert. Die Hauptverarbeitung zu Produkten wie Bauholz oder Papier erfolgt aus logistischen Gründen in den jeweiligen Ländern. Die wichtigsten Holzsorten in Europa sind die Fichte, die Kiefer, die Buche sowie die Eiche.

Ein Abstecher ins All gefällig? Ab 2009 für wohlhabende Touristen möglich

Alle sechs Monate schießt die russische Raumfahrtbehörde Roskosmos die neue Besatzung zur ISS. Dabei ist jeweils ein Platz für einen Tourist in ihren Sojus-Raumschiffen frei. Sie sind derzeit noch der Monopolist auf dem Markt des Weltraumtourismus.

Bereits 5 wohlhabende Prominente haben sich ihren Traum erfüllt und nahmen an dem russischen Programm teil. Zuletzt flog der US-Softwareentwickler Charles Simonyi zur ISS. Jedem Tourist steht allerdings ein sechsmonatiges Vorbereitungsprogramm bevor, um für das All physisch fit zu sein. Neben dem aufwendigen Vorbereitungstraining, welches unter anderem auch das Nachahmen der Schwerelosigkeit in Wasserbecken beinhaltet, sind außerdem der Hin- und Rückflug, Vollpension an Bord der ISS, die medizinischen Tests sowie Russischunterricht zur Verständigung inbegriffen. Jeder Teilnehmer erhält außerdem einen maßgefertigten Weltraumanzug. All diese Leistungen haben aber auch ihren Preis. Der letzte Teilnehmer musste ungefähr 19 Millionen Euro auf den Tisch legen, um sich in das Raumprogramm einzukaufen. Allerdings wurde mitgeteilt, dass sich die Preise deutlich erhöhen werden. Künftig liegen die Preise bei rund 30 Millionen Euro, Geld mit dem die russische Luftfahrt finanziert wird.

Aber auch andere Anbieter planen, den Weltraumtourismus in den nächsten Jahren anbieten zu können. Der britische Unternehmer Richard Branson plant mit seiner Firma Virgin Galatic Flüge ins Weltall, welche ungefähr 3 Minuten in der Schwerelosigkeit andauern. Er wäre der erste Privatunternehmer, welcher Flüge ins Weltall anbieten kann. Die ersten Flüge sollen ab 2010 starten, ein Ticket kostet ungefähr 75.000 Euro und beinhaltet Flug, viertägiges Vorbereitungstraining, Verpflegung, Unterkunft und Reiserücktrittsversicherung. Dabei werden die Touristen, welche in der Raumfähre einen garantierten Fensterplatz bekommen und genügend Platz haben werden, um sich in der Schwerelosigkeit auszubreiten und diese genießen zu können, in 100km Höhe geschossen, verweilen dort einige Minuten und fliegen dann wieder in Richtung Erde. Solche Raumshuttles können eventuell in einigen Jahren auch für den normalen Linienverkehr eingesetzt werden. Die Strecke New York – Sydney dauert mit einem normalen Langstreckenflugzeug rund 26 Stunden, ein solches Shuttle würde nur 2,5 Stunden benötigen.

Außerdem hält Branson es für denkbar, bereits in einigen Jahren ein Weltraum-Hotel in Mondnähe eröffnen zu können, welches dann von seinen Shuttles angeflogen werden kann. Er rechnet bereits heute mit regem Absatz der rund 200.000 Dollar teuren Flugtickets.

Auch ein deutsches Unternehmen, welches in Kochstedt seinen Sitz hat, plant den Weltraumtourismus bereits 2010 für alle zugänglich zu machen. Sie befinden sich momentan in der Entwicklungs- und Testphase ihres „Blacksky“, welches die 5 Passagiere an Bord in 110km Höhe bringt und dort einen kurzen Moment die Schwerelosigkeit erfährt. Ein solches Ticket soll rund 150.000 Euro kostet und beinhaltet ein 2-wöchiges Training sowie 20 Minuten Aufenthalt im Weltall.
Neben diesen Weltraumflügen gibt es allerdings eine weitere Möglichkeit, richtige Schwerelosigkeit für einen kurzen Moment zu erleben: der Parabelflug. Mit Hilfe einer umgebauten Boeing B727 wird man auf 6500m Höhe über der Erde geflogen, dann lenkt der Pilot das Flugzeug so, dass es eine Parabelkurve fliegt. In dem kurzen Moment des Fallens erlebt der Passagier eine Schwerelosigkeit wie im Weltall. Ein Trip umfasst 15 dieser Parabelkurven und kostet rund 4.000 Euro. Außerdem ist kein Vorbereitungsprogramm nötig. Der eigentliche Sinn dieser Parabelflüge ist allerdings das Experimentieren mit Hilfe der Schwerelosigkeit. Es ist also nicht als wirklicher Weltraumtourismus zu betrachten, da immer nur eine kleine Anzahl an Personen pro Maschine mitfliegen darf.

Die Zukunft wird noch viele Ideen für die Erschließung des Weltalls mit sich bringen. Forscher tüfteln bereits an den ersten Prototypen von Weltraumhotels, auf denen sich Gäste mehrere Tage und Wochen aufhalten können. Sie werden ähnlich der ISS sein, nur größer und geräumiger. Und auch das Bewohnen des Mars ist eine Faszination vieler Wissenschaftler, die sich bemühen, den roten Planet bewohnbar zu machen. Das größte Problem an der Erschließung des Weltalls besteht aber darin, dass die Forschungskosten den Nutzen heute noch überschreiten und das vielen die Technik fehlt, ihre Ideen umzusetzen.

Elektroautos: Ersetzen sie wirklich die Benzinfahrzeuge?

© Hartmut910 - pixelio.de

© Hartmut910 - pixelio.de

Außerdem wollen wir herausfinden, ob Elektroautos wirklich Zukunft haben und wie teuer das Fahren mit dem Auto mithilfe von Strom sein wird.

Momentan findet man Elektroautos auf den Straßen eher selten. Nur wenige bemühen sich darum, zum aktiven Umweltschutz beizutragen und das eigene Auto auf Stromversorgung umbauen zu lassen. Auch die Politik hat momentan keine Zeit, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen, da die Rettung der Banken und Unternehmen anscheinend wichtiger ist als die Sicherung unserer schönen Umwelt. Automobilkonzerne haben die Lücken in der Branche nun auch entdeckt und beginnen nach und nach mit der Entwicklung von innovativen Elektroautos. Nach etlichen Jahren der Ölvergeudung starten jetzt viele Autohersteller gleichzeitig, um möglichst das beste und energiesparendste Modell präsentieren zu können. Wie der Vorsteher von Europas größtem Automobilkonzern vor etwas längerer Zeit betonte, „gehört die Zukunft dem Elektroauto – mit Strom aus der Steckdose“.

Der Wandel ist unglaublich. Noch vor zwei Jahren glaubte keiner, dass man die Elektroautos reell weiterentwickeln kann bzw. dass sie es überhaupt einmal in den Straßenverkehr schaffen könnten. Einige Zeit später düsten bereits die ersten E-Autos auf den deutschen Straßen umher. Noch vor Kurzem waren Elektroautos ausnahmslos die Domäne von einigen hobbymäßigen Bastlern aus Kalifornien, heute beschäftigen sich Weltunternehmen mit der Entwicklung neuer Modelle. Viele Experten halten es für gar nicht so abwegig, dass es in nächster Zeit mehr und mehr Elektroautos auf den Straßen geben wird. Ob in den kommenden Jahrzehnten vielleicht sogar sämtliche Fahrzeuge mit Strom betrieben werden, kann zum jetzigen Zeitpunkt natürlich noch nicht gesagt werden.

In Anbetracht der fast stetig steigenden Ölpreise könnte das Autofahren mit Benzin aus Rohöl schon in den nächsten Jahren zum teuren Luxus werden, den sich viele nicht mehr leisten können. Da auch der Umbau zum Elektroauto einige Kosten mit sich bringt, ist es wahrscheinlich, dass große Autohersteller Elektroautos in den folgenden Jahren serienmäßig einführen werden, damit der Preis dementsprechend sinken kann. Der Entwicklungschef von General Motors – Bob Lutz – sah im Jahre 2007 in Elektroautos „gute Absatzchancen“. Mittlerweile muss Lutz von vielen Seiten Kritik einstecken. In Anbetracht der jetzigen Krise streichen viele Autounternehmen die Gelder, die ursprünglich für die Forschung an neuen Techniken vorgesehen waren, und nutzen sie größtenteils, um liquide zu bleiben. Trotz solcher Liquiditätsprobleme arbeitet GM immer noch an einem Auto, das schon im Jahr 2010 erscheinen soll. Rund 30.000 Dollar soll es kosten und getankt wird mit Strom aus der Steckdose.

Ob Elektroautos nun wirklich Zukunft haben, ist schwer zu sagen. Es gibt neben der Möglichkeit, die Fahrzeuge weiterhin mit Benzin fahren zu lassen, nicht viele weitere Alternativen. Deshalb halten es viele für wahrscheinlich, dass sich Elektrofahrzeuge auf dem internationalen Automarkt durchsetzen können und dass die Umweltsünder, die mit Benzin betrieben werden, größtenteils von der Straße verdrängt werden. Für die Umwelt wäre die Umstellung auf Strom generell eine große Entlastung, zumal die Ölreserven sowieso nicht mehr lange reichen werden.

Wie muss ein Elektroauto aufgebaut sein und wie teuer darf es sein, um für die Interessenten attraktiv zu sein? Natürlich gilt, dass ein Elektroauto vor allem bezahlbar sein muss, um die große Masse an Interessenten anziehen zu können. Es nützt dem Markt nichts, wenn plötzlich der Durchbruch geschafft werden könnte, der Preis für diese Autos aber unbezahlbar wäre. Entwickler müssen deshalb vordergründig darauf achten, möglichst günstige Modelle zu konstruieren. Andernfalls wären die Bemühungen umsonst und das Elektroauto könnte sich auf dem internationalen Automobilmarkt nicht durchsetzen.

Vielleicht wird es in der nächsten Generation noch andere Stoffe geben, mit denen man Fahrzeuge effektiv zum Fahren bringen kann. Die Entwicklungsfortschritte sind in diese Richtung – abgesehen vom Elektroauto – jedoch eher mäßig. Die beste Option wäre also, ein Elektroauto zu entwickeln, das in der Anschaffung nicht zu teuer ist, damit es bei den Kunden Anklang findet, und gleichzeitig revolutionär ist. Bis wir diese Idealvorstellung allerdings erreicht haben werden, kann es noch mehrere Jahrzehnte dauern. Ist das Ziel jedoch irgendwann greifbar, müssen wir uns so gut wie keine Sorgen mehr machen, wie wir unsere Fahrzeuge in ferner Zukunft antreiben können. Fest steht bisher nur, dass die Ölvorräte stark begrenzt sind und dass diese nur noch einige Jahrzehnte reichen werden.

Ist unser Geld in diesen Zeiten noch sicher?

Geld noch sicher?

Geld noch sicher?

Unter den unzähligen Anlagemöglichkeiten gibt es seit Beginn der Krise auch etliche, die unsicher bzw. hochspekulativ sind. Damit man sein Geld vor der Vernichtung rettet, sollte man sich vorab genau informieren.

Die meisten Anleger sind wegen der anhaltend schlechten wirtschaftlichen Situation auf dem ganzen Globus verunsichert. Auch wenn es keine Anlageformen gibt, die vollkommen sicher sind, gibt es eine Vielzahl, die zumindest im Normalfall sicher sind. Doch investiert man sein Geld an der falschen Stelle, kann dies schnell zum Totalverlust führen. Damit dieser Fall möglichst nicht eintritt, haben wir uns etwas näher mit diesem Thema auseinandergesetzt und zeigen Ihnen mit diesem Artikel, wo Ihr Geld auch in der Krise durchaus sicher angelegt ist.

Mit der Frage, ob das Geld in Zeiten der Krise noch sicher ist, beschäftigt sich eine Reihe von Leuten. Skepsis ist an den Finanzmärkten immer noch sehr verbreitet, da keiner weiß, ob sich die wirtschaftliche Situation weiter zuspitzen wird oder ob wir uns bereits auf dem Weg aus der Krise befinden.

Auf der Suche nach einer rentablen und zugleich sicheren Anlagemöglichkeit:

Bevor auf die Frage eingegangen wird, ob unser Geld noch sicher ist, beschäftigen wir uns mit der Suche nach rentablen und sicheren Anlagemöglichkeiten für private Investoren. Enttäuscht dürften in den vergangenen Jahren diejenigen gewesen sein, die ihr Geld mithilfe von Aktien versucht haben zu vermehren. Der Großteil der Kurse fiel in letzter Zeit nämlich ins Bodenlose. Doch welche alternativen Geldanlagen bietet uns der aktuelle Finanzmarkt? Es gibt zum Beispiel das Tagesgeldkonto, das zum kurz- und mittelfristigen Zwischenlagern von Geld gedacht ist. Vor allem in der Krise, wo zum jetzigen Zeitpunkt noch Skepsis überwiegt, ist diese Geldanlage gut geeignet. Falls es in naher Zukunft wieder bergauf gehen sollte, hat der Anleger jederzeit die Möglichkeit, sein Guthaben abzuheben. Zudem bieten Tagesgeldkonten mittlerweile attraktive Verzinsungen.

Fast genauso ist es bei den Geldmarktfonds. Hier kann das angelegte Kapital auch nach Belieben ausgezahlt werden. Investiert man sein Geld in Geldmarktfonds, vertraut man es den erfahrenen Leitern dieser Fonds an, die für das Geld Aktien verschiedenster Art kaufen. Der Vorteil: Falls der Kurs einer Aktie einmal rapide fällt, wird dieser Verlust durch Gewinne anderer Aktien ausgeglichen. Sein Kapital in Geldmarktfonds zu investieren, ist deshalb eine relativ sichere Alternative zu normalen Aktien. Trotz der einigermaßen hohen Rendite sind die Geldmarktfonds nicht wirklich beliebt. Auch Experten sind ähnlicher Meinung. Wie viele betonen, gibt es bessere Anlagemöglichkeiten als die Geldmarktfonds.

Eine ganz andere Geldanlage ist Gold. Das Edelmetall gilt als krisensicher und vor allem in wirtschaftlich turbulenten Zeiten wie jetzt legt der Kurs gewöhnlich zu. Wer allerdings sein gekauftes Gold zu Hause deponiert, ist kein Investor, sondern nur Sammler. So sehen es viele Experten. Denn wer sein Gold daheim lagert, setzt sich einerseits der Gefahr aus, dass es gestohlen wird, und andererseits ist der eigentliche Goldmarkt nicht an Barren oder Münzen aus privatem Haushalt interessiert.

Die letzte Anlagemöglichkeit, die heute vorgestellt wird, sind die Pfandbriefe. Auch hier ist die Sicherheit enorm groß und das Risiko eines Totalverlustes beinahe null. Schuldner sind in der Regel Landes- und Hypothekenbanken.

Nun beschäftigen wir uns mit der eigentlichen Themenfrage, ob und wenn ja, wo Geld in heutiger Zeit noch sicher ist.

Das erste Problem, welches Banken momentan haben, ist das verlorengegangene Vertrauen der Kunden. Es gibt nicht mehr viele Kunden, die ihrer Bank vertrauen, da den Interessenten in den letzten Jahren anscheinend von vielen unseriösen Bankberatern faule und hochspekulative Anlagemöglichkeiten angeboten wurden. Natürlich kann das Vertrauen, das sich die Banken zu Recht verspielt haben, nicht ohne Weiteres wieder aufgebaut werden, aber es muss wieder Vertrauen auf beiden Seiten herrschen, damit unsere Wirtschaft aus der Krise herauskommt und im Anschluss davor bewahrt wird, wieder in eine zu rutschen. Man sollte auf jeden Fall nicht ohne Bedenken einem Berater der Bank vertrauen, sondern sich Meinungen eines Experten einholen. Dank staatlicher Einlagensicherungen sind vor allem Kleininvestoren vor einem Verlust ihrer Anlage geschützt. Natürlich sollte man momentan eher auf Sicherheit und nicht auf hohe Renditen bestehen. Denn wenn die Profitgier zu groß wird, bewegen wir uns wieder geradewegs auf eine neue Krise zu.

Ein Regenwald ohne Zukunft?

Es scheint, als würde der Regenwald schrumpfen und schrumpfen und wir könnten nichts dagegen tun. Doch dem ist nicht so. Jeder kann zum Schutz des Regenwaldes beitragen und das nicht nur indem er viel Bier von einer bestimmten Marke trinkt.

Betrachtet man die Weiten des Regenwaldes und die Artenvielfalt, die an diesen Orten Zuhause sind, würde man vielleicht mehr über den Schutz des Regenwaldes nachdenken. Nur wir Menschen sind nämlich Schuld, dass den wunderschönen Tieren ihr Lebensraum weggenommen wird und das der Regenwald aus reiner Geldgier abgeholzt wird. Umweltorganisationen beobachten die Problematik schon lange und versuchen mit verschiedenen Aktionen zu helfen, doch leider erreichen die Umweltschützer meist nur mäßigen Erfolg. Der Grund liegt hauptsächlich daran, dass nicht alle an einem Strang ziehen. Der WWF ist eine der Organisationen, die den Tieren helfen möchten und den beeindruckenden Regenwald nicht zerstören lassen wollen. Sie setzen sich aktiv für den Schutz des Regenwaldes ein und nennen mehrere Gründe, wieso der Regenwald von benötigt wird.

Ein Grund dafür, dass wir den Regenwald brauchen ist zum Beispiel die hohe Anzahl an Nutzpflanzen mit tropischem Ursprung. Auch wenn man es nicht gleich glauben mag, stammen nicht nur Bananen, sondern auch Tomaten, Kakao und Kartoffeln ursprünglich aus dem Regenwald. Insgesamt liegt die Anzahl der Nutzpflanzen, die tropischen Ursprungs sind, bei etwa 80%. Auch verschiedene Getreidearten wie beispielsweise Reis, Mais und Weizen haben ihren Ursprung in tropischen Regenwäldern. Zudem brauchen wir den Regenwald, weil mehr als 2.000 verschiedene Pflanzenarten schädlingskontrollierende Eigenschaften. Dank diesen Eigenschaften können diese Pflanzen als Pestizide eingesetzt werden. Noch ein weiterer Grund ist, dass wir den Regenwald aufgrund der Fähigkeit Wasser zu speichern, brauchen. Man kann sich den Regenwald nämlich als überdimensionalen Schwamm vorstellen. Der Regenwand fängt nämlich täglich riesige Wassermengen auf, die die unzähligen Pflanzen und Bäume dann „verschwitzen“. Der Regenwald rettet uns also auch indirekt vor Überschwemmungen. Zusätzlich werden durch dieses Verschwitzen eigene „Regelwaldwolken“ gebildet, die das enthaltene Wasser in viele trockene Gebiete bringen und die Menschen da zum Beispiel vor Überschwemmungen schützen. Diese Entwicklung kann man vor allem in Afrika beobachten, wo die Bevölkerung seit der Abholzung des Regenwaldes mit schweren Dürrewellen zu kämpfen hat. Doch das waren immer noch nicht alle Gründe, weshalb der Regenwald nicht aussterben darf. Wir brauchen den Regenwald obendrein als Klimaregulator. Der letzte und wohl wichtigste Aspekt, warum eine Welt ohne Regenwald für uns nicht vorstellbar ist, ist die Apotheke Regenwald. Der Regenwald bietet uns eine Auswahl an unzähligen Pflanzen, die bisher kaum auf eine eventuell heilende Wirkung untersucht wurden. Bislang haben es die Forscher lediglich geschafft, rund 1% der Pflanzen aus dem Regenwald auf heilende Wirkungen zu überprüfen. Wenn der Regenwald weiterhin in dieser Geschwindigkeit zerstört wird, ist den Forschern die Möglichkeit verwehrt, sämtliche Pflanzen intensiv auf ihre Wirkung zu untersuchen. Der Menschheit würden somit eventuelle medizinische Revolutionen garantiert entgehen. Viele Stoffe aus Antibiotika stammen übrigens aus dem Regenwald.

Der Mensch kann nur zerstören. Das behaupten zumindest viele Umweltaktivisten, die sich für die Erhaltung des Regenwaldes einsetzen. Ganz so unrecht haben sie garantiert nicht. Der Mensch ist ein gieriges Wesen, das sich nimmt, was er in die Finger bekommt. Auch wenn der Großteil der Menschheit zumindest ein wenig umweltbewusst ist und an das Wohl des Regenwaldes denkt, gibt es trotzdem einige Menschen, die es nur auf Profit abgesehen haben. Dabei handelt es sich nicht selten um korrupte Politiker oder geldgierige Manager. Sie wollen sich nur selber die Taschen vollstopfen und dann für nichts verantwortlich sein. Auch der vermeintliche König der Tiere, der Löwe, kann in dieser Hinsicht nichts machen und muss das Leid über sich ergehen lassen. Es sind nicht nur die Löwen und Tiger, sondern unzählige andere wunderschöne Tierarten, denen die Menschen den Lebensraum wegnehmen.

Spätestens jetzt müssen wir reagieren und uns für die exotischen Tiere einsetzen, die durch uns Menschen ihren Lebensraum verlieren. Wenn wir nicht schnell mit der gezielten Rettung beginnen, schrumpft die Fläche des Regenwaldes weiter und weiter, bis er in einigen Jahrzehnten gar nicht mehr existiert. In Anbetracht der oben genannten Gründe, warum wir den Regenwald brauchen, sollten wir uns intensivere Gedanken um die Rettung machen.

Die Angst vor Werwölfen: Wann wird man zum unberechenbaren „Tier“?

Werfwölfe

Werfwölfe

Einen Werwolf kannte man schon vor mehreren Jahrhunderten als abscheuliches und gefährliches Wesen. Auch wusste man schon in früherer Zeit, dass Menschen zu Werwölfen werden, wenn sie von einem anderen Werwolf gebissen werden. Folglich hatten die Menschen vor Werwölfen schon damals sehr große Angst. Heute kennt man Werwölfe nahezu gar nicht mehr. Doch gibt es immer noch einen Grund, um Angst vor Werwölfen zu haben?

Zuallererst ist es wichtig zu wissen, dass es Werwölfe nur bei Dunkelheit gibt. Ist man als Mensch von einem Werwolf gebissen worden, verwandelt man sich also nicht sofort in einen Werwolf, sondern erst, sobald die Dunkelheit einbricht. Nachdem man dann in der Nacht sein Unwesen getrieben hat, verwandelt man sich mit Erscheinen des ersten Sonnenstrahls wieder zurück in einen normalen Menschen. Damals und auch noch heute wird dieses Wesen, in das sich die Menschen in der Nacht verwandeln, als unheilvoll und raubtierhaft beschrieben. Viele berichten auch von leuchtenden Augen, die das Tier noch gefährlicher aussehen lassen. Der Werwolf macht – wenn er sich in der Nacht verwandelt hat – vor gar nichts Halt. In einigen Fällen sollen sogar engere Familienangehörige oder Freunde vom Wolf angegriffen worden sein. Es scheint, als würden die Werwölfe keinen eigenen Verstand besitzen, sondern nur gesteuert werden. Der Werwolf verwandelt sich in den frühen Morgenstunden wieder in einen Menschen zurück und weiß im Anschluss daran oftmals nichts mehr von seiner nächtlichen Jagd. Es wird erzählt, dass der Mensch immer häufiger zum Werwolf mutiert, wenn er nicht geheilt wird. Nach einiger Zeit hat er sich dann völlig zum brutalen Werwolf gewandelt.

Galileo Mystery – Werwölfe – Teil 1

Galileo Mystery – Werwölfe – Teil 2

Wann und wo war der Werwolf verbreitet?

Vorrangig im Mittelalter waren die brutalen und rücksichtslosen Bestien bekannt. Wie einige Sagen und Geschichten behaupten, verwandelt sich der Mensch genau zu Vollmond in einen Werwolf. Einige meinen auch, dass diese Tiere bis zu zwei Meter groß werden. Verbreitet war die Werwolf-Theorie vor allem in Europa.

Die unbesiegbaren Bestien

Die Menschen waren damals darüber hinaus der Meinung, dass die Bestien beinahe unbesiegbar wären. Würde man sie in irgendeiner Weise schlagen oder verletzen, würden sie sich innerhalb von Sekunden wieder von der Verletzung erholen und danach umso aggressiver sein. Auch behaupteten die Menschen, dass ein Werwolf nur mit einer Silberkugel erschossen werden könnte. Inwiefern das der Wahrheit entspricht, kann in heutiger Zeit natürlich nicht mehr herausgefunden werden. Man geht aber sehr stark davon aus, dass es sich dabei nur um ein Gerücht gehandelt hat.

Behinderte wurden als Werwölfe bezeichnet

Vor allem Behinderte hatten es im Mittelalter alles andere als leicht. Es setzte sich nämlich schnell das Gerücht durch, dass Tollwutkranke auch Werwölfe seien. Da die Medizin damals noch ganz am Anfang stand, glaubten die Menschen aufgrund der Symptome der Tollwutkranken daran, dass es sich dabei um Werwölfe handeln würde. Einige Symptome sind zum Beispiel das Beißen, die Angst vor Wasser und der starke Durst, der zu Schluckkrämpfen führt.

Die Feinde der Werwölfe

Als Feind des Werwolfes wird in Filmen, Büchern und auch in einigen Sagen der Vampir dargestellt. Warum es gerade Vampire sind, die als Erzfeinde der Werwölfe gelten, ist bis heute leider noch unklar. Andere Feinde als den Vampir sind bisher nicht bekannt.

Werwölfe heute

In heutigen Tagen gibt es unseren Angaben zufolge keine Werwölfe mehr. Die Bestien sind langsam, aber konstant ausgestorben, sodass es heute keine Tiere mehr dieser Art geben kann. Ob sie sich allerdings nicht irgendwo in den weiten Wäldern der Welt versteckt halten, weiß wahrscheinlich niemand. Experten halten die Chance, dass es noch Werwölfe, wie man sie aus früheren Jahrhunderten kennt, gibt, auch für äußerst unwahrscheinlich. Klar ist nur, dass es für die Menschen früher enorm schwierig gewesen sein muss. Keiner wusste schließlich, warum die Verwandlung wirklich passierte und wie sie funktionierte. Heute wären unsere Forscher wahrscheinlich dazu in der Lage, entsprechende Informationen zu liefern.

Aus Filmen kennt man die Bestien als brutal mit blutverschmierten und scharfen Zähnen. So wie die Werwölfe in diesen Filmen gezeigt werden, sollte man sich die Tiere allerdings nicht vorstellen. Vieles ist stark übertrieben, um die Zuschauer zu schockieren.

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Abmahnungen: Wenn Anwälte zur Kasse bitten

Da das Internet eine relativ neue Erfindung ist, ist die Gesetzeslage aber leider in den meisten Fällen noch unklar. Anwälte nutzen diese Gesetzeslücken aus, um für sich und ihren jeweiligen Mandanten einen möglichst hohen Profit herauszuschlagen. Die Abmahnungen werden immer teurer und dreister. Es benötigt noch nicht mal einen klaren Verstoß gegen ein geltendes Gesetz und man bekommt schon Post von Anwälten, die zur Kasse bitten. Wir sind dem Thema einmal genauer auf den Grund gegangen und haben erfahren, inwiefern man sich als Webmaster oder einfacher Laie im Internet schützen kann.

Eigentlich wurden Abmahnungen eingeführt, um Verstöße gegen das Urheberrechtsgesetz außergerichtlich zu klären. Einige Anwaltskanzleien versuchen jedoch seit Beginn der Ära Internet, hohe Umsätze mit meist dreisten Forderungen zu erzielen. Jahr für Jahr verschicken deutsche Anwälte etliche tausend Abmahnungen, die von den „Opfern“ gezahlt werden müssen. In der Regel gibt es für den Abgemahnten keine Möglichkeit, seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Mit der richtigen Strategie lässt sich aber zumindest der Betrag etwas verringern.

Zuallererst sollte die Frage geklärt werden, was überhaupt Abmahnungen sind und warum der Gesetzgeber diese erlaubt? Generell hat eine Abmahnung die Aufgabe, rechtliche Verstöße vorwiegend gegen das Urheberrechtsgesetz ohne Einschaltung eines Gerichts zu bestrafen. Dafür erhält der Abgemahnte vom Anwalt ein Schreiben mit angehängter Kostennote. Das in den meisten Fällen mehrseitige Schreiben schildert den genauen Verstoß und gibt Auskunft darüber, in welcher Höhe der Geschädigte, also der Urheber, Schadensersatz fordert, um die Angelegenheit außergerichtlich aus der Welt zu schaffen. In der Regel ist die Höhe der Schadensforderung des Urhebers deutlich unter dem geforderten Honorar für den Anwalt. Das ist für die „Opfer“ von Abmahnungen meist besonders ärgerlich. Sie wissen nämlich, dass die hohen Summen, die für die Abmahnung fällig werden, größtenteils in die Kassen gieriger Anwälte fließen und nur zum geringen Teil den eigentlichen Schaden, der dem Urheber entstanden ist, begleichen. Viel sinnvoller wäre es eigentlich, direkt vom jeweiligen Urheber eine Rechnung für den Verstoß zu bekommen. Diese würde als Abschreckung in jedem Fall reichen, ihren Zweck also erfüllen. In der Praxis ist diese Möglichkeit jedoch nicht durchzusetzen. Deshalb mahnen die Anwälte auch weiter ab und bitten Unwissende zur Kasse.

Natürlich fragen sich viele „Abmahnopfer“, wie sie nach Erhalt der Abmahnung reagieren sollen, ob sie zahlen oder ob sie das Schreiben einfach ignorieren sollen. Die Abmahnung komplett zu ignorieren, ist nur dann eine empfehlenswerte Möglichkeit, wenn der eigene Anwalt bezüglich des möglichen Gesetzesverstoßes Bedenken hat. Ignoriert man das Schreiben, sollte man jedoch damit rechnen, dass die Gegenseite den Weg zum Gericht geht und die Forderung dann gerichtlich durchsetzen wird. Erhält der Urheber bzw. dessen Anwalt vor Gericht Recht, kann sich der Abgemahnte auf ein Vielfaches der ursprünglichen Kosten für die Abmahnung einstellen.

Abmahnung eines Bäckers

Was aber in der Regel notwendig ist, ist die Abgabe der beigefügten Unterlassungs- und Verpflichtungserklärung. In dieser bestätigt der Abgemahnte meist, dass er sich schuldig bekennt und darüber hinaus dass er den Verstoß nicht noch einmal begehen wird. Im Falle einer Wiederholung erklärt sich der Abgemahnte im Regelfall dazu bereit, einen hohen vierstelligen Eurobetrag zu bezahlen.

Die Beträge der zu zahlenden Anwaltsgebühren und des geforderten Schadensersatzes sind natürlich von Abmahnung zu Abmahnung verschieden. Die Kosten hängen davon ab, welcher Verstoß im Einzelfall vorliegt. Wenn zum Beispiel ein Text unerlaubt kopiert wurde, ist das in der Regel günstiger, als wenn man ein Bild oder gar eine Musikdatei illegal herunterlädt oder anderen Nutzern zum Download anbietet. Meist beginnt die Höhe der Forderungen bei Abmahnungen bei etwa 500 Euro, wenn es sich um geringe Verstöße handelt. Bei Musik von Top-Stars kann eine Abmahnung schon einmal bis zu 10.000 Euro betragen.

Viele Experten kritisieren die hohen Summen, die bei Abmahnungen gefordert werden. Auch Politiker diskutieren zurzeit darüber, ob bei einem einmaligen Verstoß nicht ein Betrag von 50 Euro als Abschreckung ausreichen würde. Abmahnungen haben schon viele Existenzen innerhalb kürzester Zeit zerstört. Das liegt vor allem daran, da Anwälte die Begleichung der Kostennote innerhalb weniger Tage fordern. Die meisten Abgemahnten sind jedoch nicht dazu in der Lage, einen hohen dreistelligen Betrag in so kurzer Zeit zu überweisen, ohne dass sie selbst in Zahlungsschwierigkeiten gelangen. In jedem Fall sollte man vor der Begleichung der Forderung seinen Anwalt aufsuchen und die Abmahnung auf Richtigkeit überprüfen lassen. In der Branche gibt es nämlich auch zahlreiche schwarze Schafe, deren Abmahnungen ungültig und übertrieben sind.